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Maschinenabnahme / Prozessqualifikation

 

Fehlendes Methodenwissen sorgt häufig für falsche Berechnungen

Einer der Kardinalfehler bei Maschinen- und Prozessfähigkeitsanalysen ist die Annahme, dass man in ein Statistikprogramm nur Zahlen einzugeben braucht und dann immer und automatisch, ohne weitere Kontrolle, das richtige Ergebnis erhält.

Diese Annahme ist leider falsch.


Die Statistiksoftware ist ein hervorragendes Werkzeug, das dem Anwender einen Großteil der Arbeit abnimmt. Nicht mehr und nicht weniger. Zwar können Ergebnisse nicht selten auch unverändert verwendet werden, z. B. wenn besonders viele Daten vorliegen und es sich um eine normalverteilte Merkmalsausprägung handelt. Diese beiden Gegebenheiten liegen aber in der Praxis nicht immer vor.

Es ist deshalb wichtig, dass der Anwender die Software richtig bedient und ggf. je nach Anwendungsfall korrigierend eingreift.

Vergleichen Sie es mit einem Beispiel aus dem Handwerk:

Stellen Sie sich vor, Sie möchten ein Loch in eine Betonwand bohren. Die beste Bohrmaschine wird Ihnen nichts nützen, wenn Sie versehentlich oder aus Unwissenheit einen Holzbohrer verwenden und / oder die Bohrmaschine auf 'schrauben' statt auf 'schlagbohren' einstellen.
 

Falsche Berechnungen führen zu falschen Kennzahlen

Im oben genannten Beispiel werden Sie Ihren Fehler sofort erkennen. In der Statistik dagegen möglicherweise nicht, da Sie als Ergebnis immer eine Zahl erhalten. Im Fall einer Fähigkeitsanalyse unter anderem eine Fähigkeitskennzahl. Ob diese nun richtig ist oder nicht, ist ihr nicht ohne Weiteres anzusehen.


Für folgendes Beispiel liegen in beiden Fällen dieselben Messdaten zugrunde. Nur die Verteilungsformen sowie die Einstufung der unteren Toleranzgrenze unterscheiden sich. Der Einfluss auf den Fähigkeitsindex Cmk ist gewaltig und entscheidet über fähig oder nicht fähig.
 

 

Falsche Kennzahlen führen zu Fehlentscheidungen

Nicht selten gelangt man auf der Grundlage eines falschen Ergebnisses zu Entscheidungen, die man bei Kenntnis des richtigen Ergebnisses in dieser Form nicht getroffen hätte.

So könnten Sie aufgrund eines Ergebnisses, das unerkannterweise falsch ist,
  • eine Charge freigeben, die Sie bei korrekter Berechnung gesperrt hätten oder
  • eine Charge sperren und vielleicht sogar aussortieren, die Sie bei richtiger Berechnung ausgeliefert hätten.

Sehr häufig werden statistische Kennzahlen wie z. B. Fähigkeitskennzahlen unter Zugrundelegung falscher Berechnungen verwendet. Die Fehler werden aber meistens erst sehr viel später erkannt, so etwa dann, wenn der Kunde vermehrt Teile reklamiert. Dieser Ausschussanteil hätte aber bei einer korrekten Berechnung bereits vor der Auslieferung erkannt und vermieden werden können.

 

Erstmusterprüfberichte (EMPB)

Ähnliches kann Ihnen bei der Freigabe von Erstmusterprüfberichten passieren. Sie geben eine Maschinenabnahme bei sich im Haus oder für einen Zulieferer frei, obwohl diese bei korrekter Berechnung als nicht fähig einzustufen wäre.


Qualitätskontrolle für Zukaufteile

Haben auch Sie die Verantwortung für die Wareneingangskontrolle an Ihre Lieferanten abgegeben? Bedenken Sie, dass Sie als zertifiziertes Unternehmen nach ISO/TS 16949 trotz allem Ihre Verantwortung für ausgelagerte Prozesse wahrnehmen müssen.


 

4 Optimierungsphasen

Sollten Sie oder Ihre Firma sich in einer der oberen Situationen befinden und möglicherweise falsche Berechnungen durchführen oder Fehler und Manipulationen in zugesandten Berichten nicht erkennen, dann nutzen Sie unsere vier Optimierungsphasen!

Vorhandene Berichte zur Maschinenabnahme / Prozessqualifikation prüfen

Wir übernehmen diese Analyse gerne für Sie und müssen hierfür nicht einmal zu Ihnen ins Werk kommen. Senden Sie uns einfach Ihre Dateien und Berichte zu. Wir prüfen und bewerten diese bezüglich der Maschinenfähigkeitsuntersuchungen (MFU) und Prozessfähigkeitsuntersuchungen (PFU) und geben ggf. Hinweise auf mögliche Fehler.

Sie können dann Ihrerseits bewerten, ob es sich hierbei nur um Flüchtigkeitsfehler oder um ein Wissensdefizit handelt. Sollte ein Defizit vorliegen, empfehlen wir die folgende zweite Phase.

Fähigkeitsberechnung zur Maschinenabnahme / Prozessqualifikation outsourcen

Als vorläufige Sofortmaßnahme lassen Sie uns Ihre Fähigkeitsberechnungen durchführen. Hierdurch wird sichergestellt, dass keine Entscheidungen oder Auslieferungen aufgrund von falschen Kennzahlen erfolgen. Außerdem geben wir Ihnen Impulse für mögliche Prozessoptimierungen, wenn diese notwendig sein sollten.
 


Nach erfolgreichem Abschluss der unteren Phasen 3 und 4 ist Ihr Unternehmen in der Lage, die Berechnungen korrekt durchzuführen. Bei Bedarf könnten Sie diese Aufgaben wieder in Ihr Unternehmen zurückholen. Während der temporären Ausgliederung erhalten Sie zusätzlich zu den Berichten alle Original-Dateien. Auf diese Daten können Sie bei weiteren internen Analysen aufbauen.

Oder Sie möchten grundsätzlich diesen Prozess in professionellen Händen wissen und gliedern diese Aufgabe dauerhaft an uns aus.

In beiden Fällen helfen wir Ihnen gerne und kompetent weiter.
 
Beispiel Analyseberichte
Maschinenfähigkeit Prozessfähigkeit nach DIN ISO 22514-2

Inhouse-Schulung Ihrer Mitarbeiter

Weitere Informationen finden Sie hierzu unter Schulung & Coaching

Coaching nach der Schulung

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Schulung & Coaching
 


 
 

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Im Röthenbach 11
79356 Eichstetten a. K.

Tel.: +49 (0) 76 63 - 96 91 864
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